Unter dem Oberbegriff BIM werden heute eine Vielzahl von Entwicklungen und Standards vermarktet. Die Komplexität des Ansatzes führt dazu, dass völlig unterschiedliche Verständnisse entstehen, welche Anforderungen an „BIM-Daten“ erfüllt sein müssen. Es gibt keine klare Vorgabe, welche Qualitätsanforderungen BIM-Daten erfüllen müssen, um den Anforderungen der verschiedenen Zielgruppe zu genügen. Da auch der Handel zunehmend „BIM-Daten“ von der Industrie einfordert, ist es wichtig, dass hier einheitliche Qualitätsstandards definiert werden, damit die hohen Erstellungskosten und der tatsächliche Nutzen in einem akzeptablen Verhältnis stehen.
Aktuell scheint es sinnvoll, den IFC-Standard als Ziel der BIM-Standardisierung zu sehen. Mit der VDI 3805 steht dem Heizungsbereich bereits ein offener Standard zur Verfügung, der gegenwärtig die höchste Form der BIM-Fähigkeit innerhalb der Heizungsbranche darstellt. Die Integration in den BIM-Standard IFC sowie in Richtung des Klassifizierungssystems ETIM ist auf dem Weg. Dagegen stehen im Sanitär-Bereich neben älteren, proprietären Standards (z. B. DWG, DXF), das proprietäre REVIT-Format sowie das offene IFC-Format zur Verfügung. Letzteres ist allerdings aktuell im Bereich der Merkmale noch nicht sanitär-spezifisch ausgeprägt. Insbesondere die Integration mit ETIM erscheint wichtig.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.itek.de/qualitaetsanforderungen-an-bim-daten-in-der-shk-bran...